Persönlichkeiten

In Wuppertal und den bis 1929 selbstständigen Vorgängerstädten sind eine Reihe von Personen geboren, die über die Stadtgrenzen hinaus berühmt geworden sind. Ihr Wirkungskreis selbst lag häufig außerhalb der Stadt. Zu erwähnen ist der 1820 geborene Friedrich Engels, der gemeinsam mit Karl Marx den Marxismus entwickelte. Der Architekt Wilhelm Dörpfeld, 1853 in Barmen geboren, war unter anderem als Mitarbeiter von Heinrich Schliemann an den Ausgrabungen von Troja, Tiryns und Pergamon beteiligt. Friedrich Carl Duisberg, geboren 1861, war als Chemiker und Industrieller Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich an der Entwicklung der chemischen Industrie in Deutschland beteiligt, ebenso wie Friedrich Bayer, geboren 1825 im heutigen Stadtteil Wichlinghausen, der 1863 in Elberfeld die Farbenfabrik Friedrich Bayer, die heutige Bayer AG gründete. Im Bereich der Lyrik machte sich die 1869 geborene Else Lasker-Schüler einen Namen. 1875 wurde Ferdinand Sauerbruch geboren, der bedeutendste Chirurg seiner Zeit. 1891 wurde der Philosoph Rudolf Carnap in Rondorf geboren, er war ein bedeutender Vertreter des logischen Empirismus.
Beliebt als Fernsehkommissar war der Schauspieler Horst Tappert (1923–2008), der im Stadtteil Elberfeld geboren wurde. Auch die Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer (1966), Schauspieler und Comedian Christoph Maria Herbst (1966), Parodist und Entertainer Jörg Knör (1959), der Comedian Axel Stein (1982), Filmregisseur und Produzent Tom Tykwer (1965) und die Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen (1960) sind geborene Wuppertaler.
Zwei Jahre lang war der in Barmen geborene Johannes Rau (1931–2006) Oberbürgermeister von Wuppertal, der später langjähriger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und achter deutscher Bundespräsident war.
Alice Schwarzer, bekannte Vertreterin der deutschen Feministinnen des 20. Jahrhunderts, wurde 1942 in Wuppertal geboren.
 
Quelle Wikipedia